Alternative für Deutschland - Baden-Württemberg

Herdenschutz ist Wolfschutz

KV-MANNHEIM - 02.05.2021

Herdenschutzhunde sind effektiver als Wolfsabschüsse, um die Herden (Schafe, Ziegen oder Rinder) vor Wölfen zu schützen,

Raubtierabschüsse führen zu mehr Schaden, als sanfter Herdenschutz.

Jäger, Bauern und Politiker befürworten in der Regel das Abschießen der Wölfe. Jedoch ist lange klar, dass die Schäden dadurch höher sind als der Nutzen, wie eine gerade veröffentlichte Studie im Fachjournal „Frontiers in Ecology and the Environment“ nachgewiesen hat.

Die Forscher aus Wisconsin stellten fest, dass sich bei Abschüssen, Giftködern oder Fallenjagd nur bei 29% der untersuchten Fälle ein minimaler, kurzfristiger Erfolg einstellte. Bei 43% wurden hingegen mehr Nutztierschäden als vor der Tötung festgestellt.

Bei Nicht-tödlichen Methoden wie Einsatz von Herdenschutzhunden oder visuelle Abschreckungen haben die Nutztierschäden in 80 % der untersuchten Fällen abgenommen.

Aber leider wird dieser Studie seitens der Verantwortlichen in Politik, Jägerschaft und bei den Tierhaltern kaum Beachtung geschenkt.

Ja, Herdenschutzhunde sind teuer, werden aber vielfach schon staatl. Bezuschusst, ich fordere, diese Programme auszuweiten. Gerissene Schafe, die nicht mehr vermarktet werden können, sind auch teuer.

Herdenschutzhunde wachsen schon als kleine Welpen mit der Herde auf. Die Herde ist ihr Rudel, dies wird unter allen Umständen verteidigt, gegen jeden, der sich unerlaubt nähert. Dieses Prinzip funktioniert schon seit Tausenden von Jahren. Der Welpe ist seit seinem ersten Atemzug in der Herde, wächst mit ihr auf, spielt und interagiert mit ihr. Ist er erwachsen, bildet die Wiese auf der SEINE Herde grast SEIN Revier, dort duldet er keine anderen Caniden.

Für Wölfe ist es extrem schwer an die Schafe heranzukommen, deshalb umgehen sie diese Herden lieber.

Ein Wolf vermeidet grundsätzlich einen Kampf um Beute. Er könnte sich verletzen, was ihn wiederum für spätere Beutezüge schwächt. Als Jäger, dessen Streifzüge täglich 40 Kilometer betragen, ist die körperliche Unversehrtheit das höchste Gut.

Natürlich werden Herdenschutzhunde auch ausgebildet, sie müssen leinenführig sein und auf den Schäfer hören, aber im Wesentlichen erziehen sich die Herdenschutzhunde untereinander.

Ich finde, das klingt alles recht positiv. Warum also nicht wieder auf die uralte Kultur der Herdenschutzhunde zurück greifen? So haben vor Tausenden von Jahren schon die ersten Hirten ihre Herden geschützt. Und wir heute können so lernen mit dem Wolf in Frieden zu leben.

 

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