Wo ein Wille, da ein (Rad)-Weg

 


Der verkehrspolitische Sprecher der AfD Fraktion im Stadtrat von Mannheim, Rüdiger Ernst ist „freudig überrascht“ über die Mitteilung der Stadt, dass der  lang ersehnte Radweg von der Blumenau zur Eugen-Neter-Schule nun doch zeitnah realisiert werden kann. „ Unserer Forderung, diesen bis zur hessischen Landesgrenze fortzusetzen wurde entsprochen.“Bislang vertrat die Verwaltung die Ansicht, dass der Bau des Radweges nur langfristig in den kommenden 15 Jahren möglich sei. Als Hauptgrund für die lange Dauer wurde aufgeführt, dass ein Eingriff in den Staatswald des Landes Baden-Württemberg langwierige Verhandlungen nach sich ziehen würde.


Diese Begründung war für Ernst noch nie nachvollziehbar. „Wenn einerseits das Land Baden-Württemberg nicht zimperlich ist, wenn es darum geht, riesige Schneisen für monströse Windkraftanlagen durch unsere Wälder zu planieren, sollte es erst recht  nicht an dessen Zustimmung bei einem kurzen Weg von 760 Meter Länge am Waldrand scheitern.“ Noch rücksichtloser als bei den Windmühlen sei das Land Baden-Württemberg bei der Planung des Radschnellweges durch das „Schutzgebiet Feudenheimer Au“. „Wenn es darum geht, in Windeseile das Prestigeobjekt des Grünen Verkehrsministers gegen alle Widerstände durchzupeitschen, bestehen keine Skrupel, Naturschutzbelange mit Füßen zu treten.“


Ich befürworte daher das  Konzept der im Landtag vorliegenden Petition, die einen Radweg vorsieht, der unter Nutzung der bereits existierenden Radwege um die Au herumführt. Die Intension, das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel zu fördern wird durch das Projekt der„ Fahrradautobahn“ konterkariert. Die damit einhergehenden überdimensionierten Baumaßnahmen und Flächenversiegelungen bedeuten einen massiven Eingriff in die schützenswerte Fauna und Flora der Au.


Rüdiger Ernst/ Stadtrat 


 


 


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