Genosse Stegner feiert schon

Ralf Stegner ist mir vor allem bekannt als  gescheiterter Vorsitzenden-Kandidat der SPD, Ex-Vizevorsitzender der vom Aussterben bedrohten Partei und Noch-Fraktionsvorsitzender im Landtag von Schleswig-Holstein.


Jener „King of Mimimi“ hat für sich und die letzten seiner verbliebenen Genossen eine rosa (Luxemburg-)Zukunft vor Augen. Der Mann hat eine Vision.


Am Morgen des Heiligen Abend verkündete er die frohe Botschaft, dass ein Handschlang geboren sei. So meldeten die deutschen Medien, Stegner habe zu einer „zivilen Debatte“ über eine Fusion von SPD und Linkspartei aufgerufen: Stegner betonte, er „empfinde es nicht als Normalzustand, dass die politische Linke aufgesplittert ist“. Die „politische Spaltung der demokratischen Linken“ nütze schließlich nur den Konservativen und rechtsextremen Parteien. Er halte eine Fusion von SPD und Linkspartei Jahren für möglich.


Helmut Schmidt, der letzte große Kanzler der Bundesrepublik, hat geraten: „Wer Visionen hat, sollte dringend zum Arzt gehen.“ Sollte Stegners Vision allerdings chronisch sein, schlage ich für eine pompöse Wiedervereinigung der bundesdeutschen Linken den  21. April 2021 vor. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.


Dieser Tag wäre eigentlich der ideale Zeitpunkt für einen Vereinigungs-Parteitag – genau 75 Jahre nach der Gründung der SED. Damals mussten die Sozialdemokraten noch mit Gewalt zur Unterwerfung unter die Kommunisten gezwungen werden. Heute wäre es eine freiwillige Fusion, um die die SPD bettelt. Was nun zusammengehört, das wächst zusammen.


Außerdem könnte Enttäuschungen am Wahlabend der nächsten Bundestagswahl vorgebeugt werden. Träte dort nur die neue Sozialistische Einheitspartei Deutschlands an, könnte das letzte SPD Ergebnis nur minimale Verluste aufweisen und er SPD bliebe das unangenehme Erklären eines neuen Rekordtiefs beim Wahlergebnis erspart. Es ist der erste Schritt zur Selbsterkenntnis des Genossen Stegner, dass er die Zukunft der SPD  in einer neuen Einheitspartei sieht. Inhaltlich ist man sich schon nahe.


Die einstmals für soziale und wirtschaftliche Vernunft aufgeschlossene Sozialdemokratische Partei eines Helmut Schmidt hat sich zu einer SPD entwickelt, in der die Führung und Kevins Ideen von Zwangswirtschaft und Enteignung immer mehr Liebhaber finden.


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