#Pflegenotstand und Pflegeskandale: Ist Altern in Deutschland ein Risiko? +++


Jüngste Meldungen bestätigen schwere Vorwürfe gegen ein Augsburger #Pflegeheim, welches von der Korian Gruppe bzw. einem Tochterunternehmen der Gruppe betrieben wird. 
Korian verfügt über diverse Unternehmen und wird unter anderem von einer französischen Bank und einem kanadischen Rentenfonds getragen. Für 2021 prognostiziert man einen Umsatz von 3,8 Milliarden Euro. 2016 lag die Umsatzrendite bei knapp 14 %. Zahlen, die enormen Druck ausüben auf die Betreiber, scheinbar zu Lasten der Patienten und des Personals.
Aus Augsburg schildern Angehörige von Patienten besorgniserregende Vorkommnisse.
Eine demenzkranke Bewohnerin soll nach einer OP Blut erbrochen haben. Seitens des Personals hat man daraufhin nur das Nachthemd der Dame gewechselt, ein Notarzt wurde erst auf Bitten der Tochter konsultiert. Dieser war über den Zustand der Patientin alarmiert. Im weiteren Verlauf stellte man im Krankenhaus eine erheblich mangelnde Hygiene bei der Rentnerin fest und blaue Flecken.Angehörige anderer Heimbewohner berichten von ähnlichen desolaten Zuständen: Toiletten seien mit Kot verschmiert gewesen, es habe nicht genug Nahrung gegeben und das Personal sei überfordert heißt es.
Hilfesuchende Mitarbeiter sollen sogar Besucher gebeten haben, die Heimleitung über das Fehlen ausgebildeter Fachkräfte in den Abenddiensten zu informieren.
Vergangene Woche erfolgte eine unangekündigte Kontrolle im Pflegeheim. Über das Ergebnis dürfe bisher keine Auskunft erteilt werden.
Der Investor entschuldigt sich und das Unternehmen räumt Fehler ein. Doch würde im betroffenen Heim die Fachkräftequote erfüllt, es habe in der Vergangenheit sogar Einstellungen gegeben.
Für die Opfer und ihre Angehörigen dürfte das bis jetzt wenig befriedigend sein. Diese sehen die Schuld nicht speziell beim Personal, da hier eine Überlastung herrsche.
Die #AfD hält jene Vorkommnisse für erschütternd. Auch wenn diese Zustände nicht zum Alltag in Pflegeheimen gehören, so erreichen uns immer wieder Berichte über vergleichbare Erlebnisse.
Erst vor kurzem hat Dr. Sylvia Groß, gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Landtagsfraktion RLP auf die Problematik der Private-Equity-Modelle (PE) hingewiesen, da hier der Verdacht nahe liegt Gewinnmaximierung erfolge zu Lasten der Behandlungsqualität sowie Arbeitnehmerzufriedenheit. Hier müsse sogar mit Arbeitsplatzabbau, Lohnkürzungen und Kündigung der Tarifverträge gerechnet werden.
Der Staat ist gefragt zu investieren, um Übernahmen von Kliniken und Pflegeheimen vorzubeugen. Des Weiteren bedarf es festgelegter Personaluntergrenzen und engmaschigen Behandlungsqualitätskontrollen bspw. durch den MDK.
Wo bleibt die #Solidarität des Staates gegenüber betagten Mitbürgern, die den größten Teil ihres Lebens damit verbracht haben eben diesen Staat aufzubauen und zu tragen?
Im Fall von Augsburg wünschen wir den Betroffenen und ihren Angehörigen schnelle Genesung und eine baldige Verbesserung der Situation.
Anne Charlotte #Samland / AfD-KV Mannheim


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