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Der Mannheimer SPD Landtagsabgeordnete Fulst Blei verlangt die Einführung von Schulunterricht in der Herkunftssprache. Eine gute Kenntnis der Herkunftssprache sei Voraussetzung dafür, die Deutsche Sprache zu lernen.

Wir widersprechen dieser Aussage und verweisen darauf, dass Migrantenkinder in der Regel sehr gute Kenntnisse der Muttersprache haben und trotzdem oder gerade deswegen oftmals mangels Lernbereitschaft nur rudimentäre Deutschkenntnisse aufweisen. Wenn ein Unterrichtsangebot in Türkisch oder Arabisch für die SPD eine Form der Wertschätzung gegenüber Migranten ist, muss sie sich auch eingestehen, dass die Weigerung, deutsch zu lernen, eine Geringschätzung der deutschen Gastfreundschaft ist.

Wer sich für ein Leben in Deutschland entscheidet und seine Kinder in Deutschland zur Schule schickt, sollte akzeptieren, dass Deutsch Amtssprache und Sprache der Kommunikation, sowie die der Integration ist.

Zusätzlich zur Kritik an der mangelnden Integrationsbereitschaft bemängeln wir die Realitätsferne der Genossen. Ein solches bildungspolitisches Hirngespinst ist praktisch nur mit erheblichsten Mehrkosten umsetzbar und zeigt wieder einmal die Abgehobenheit der ehemaligen Arbeiterpartei.Es ist schon lange gängige Praxis, während der Sommerferien Lehrer aus Kostengründen zu entlassen, um sie nach den Ferien wieder einzustellen. Die SPD verweigert sich diesem Skandal und bemüht sich um Speziallehrer für Integrationsverweigerer. Gleichzeitig lässt sie zu, dass befristet angestellte Lehrer während der Ferienzeit in die Arbeitslosigkeit abgeschoben werden um Kosten auf die Sozialkassen umzuleiten. Hiermit liefert die SPD wieder einmal den Nachweis, einer entkernten, inhaltslosen Partei.

Statt sich über Lehrer für kasachisch Gedanken zu machen, sollte man lieber dafür sorgen, dass der Unterrichtsausfall in Kernfächern wie Mathematik, Deutsch oder Englisch abgebaut wird