Baden-Württembergs wichtigstes Gut ist unser kulturelles, wissenschaftliches und technisches Wissen. Weltfirmen wie Daimler Benz oder SAP sind untrennbar mit Baden – Württemberg verbunden. Ebenso Erfindungen wie das Fahrrad oder Auto. Es ist ein Gebot der ökonomischen Vernunft, dieses Wissen zu bewahren und an kommende Generationen weiterzugeben, damit unser Land durch seine Innovationsfreude auch in Zukunft einen Spitzenplatz innehat. Mit Sorge ist die zunehmende Aushöhlung des Leistungsprinzips in der Bildung zu betrachten, die zum Verlust der Ausbildungs – und Studierfähigkeit junger Menschen führt.

Durch die Bildungsreformen der letzten Jahre ist es zu einer Unsicherheit über die Ziele der Schulbildung bei Eltern, Schülern und Lehrern gekommen. Es ist unumgänglich, den anhaltenden Verfall des Bildungssystems  zu stoppen.

Der rot – grüne Bildungsplan, der einzig eine ideologische Indoktrination zum Ziel hat, ist sofort zu beenden. Der Sexualkundeunterricht ist altersgerecht zu gestalten, eine Frühsexualisierung ist zu unterbinden.

Neben den Ganztagsschulen müssen auch Halbtagsschulen mit wenig Nachmittagsunterricht angeboten werden. Die freiwilligen nachmittäglichen Aktivitäten in Sportvereinen oder der Musikschule fördern die gesunde Entwicklung und kann durch die Schule nicht ersetzt werden.

Die staatliche Bevorzugung der Gemeinschaftsschule mit dem ideologischen Ansatz der Gleichmacherei gegenüber Gymnasium und Realschule ist zurückzunehmen. Die AfD setzt sich für den Erhalt des leistungsorientierten, mehrgliedrigen Schulsystems mit einem hohem Maß an Bildungsdurchlässigkeit ein. Wir stehen für einen hohen Anspruch an unsere gymnasiale Bildung. Alle Tendenzen zur Abschaffung des Gymnasiums sind abzulehnen. Neben G 8 muss auch G 9 weiterhin angeboten werden. In einer leistungsorientierten Schulform werden Schüler aller Schultypen unter besonderer Berücksichtigung ihrer Persönlichkeitsentwicklung besonders gefördert und gefordert. Dem steht die Wiedereinführung der verbindlichen Grundschulempfehlung nicht entgegen. Sie bedeutet keine endgültige Festlegung auf den zukünftigen Lebensweg. Der Übergang von einer Schulform zur anderen ist bei entsprechender Leistung problemlos möglich. Eine Inklusion darf nicht das Lernen der Mitschüler beeinträchtigen, denn auch diese haben ein Recht auf optimale Förderung.

Die AfD fordert eine Stärkung der Realschulen, damit die vorhandenen Ausbildungsplätze mit ausreichend qualifizierten Bewerbern besetzt werden können. Die berufliche Ausbildung ist statt des Akademisierungswahns durch gute duale Ausbildung zu fördern.

Robert Schmidt

AfD Landtagskandidat für Mannheim Süd