Bernd Gögel: „Rücktritt Angela Merkels vom CDU-Parteivorsitz muss zwangsläufig auch Rücktritt als Bundeskanzlerin folgen!“

Pressemitteilung - Stuttgart, den 29.10.2018

„Die Ankündigung Angela Merkels, angesichts der katastrophalen Wahlergebnisse ihrer Partei auf den CDU-Vorsitz verzichten zu wollen, überrascht mich nicht – ihr Festklammern am Amt der Bundeskanzlerin dafür umso mehr. Angela Merkel scheint in ihrem Elfenbeinturm vollkommen zu ignorieren, dass die massiven Verluste ihrer Partei untrennbar mit ihrer Person und der desolaten Amtsführung als Bundeskanzlerin verknüpft sind. Die AfD kann das Rückzugsangebot Merkels daher bestenfalls als ersten Schritt für einen Politikwechsel der CDU betrachten, der jedoch angesichts der seit Jahren vor sich hergeschobenen Probleme wie der unbewältigten Flüchtlingskrise, dem Kontroll- und Rechtsstaatlichkeitsverlust im eigenen Land und dem Ausverkauf deutscher Interessen auf europäischer und internationaler Ebene bestenfalls einen Tropfen auf den heißen Stein darstellt. Dem Verzicht auf den CDU-Vorsitz muss zwangsläufig auch der Rücktritt als Bundeskanzlerin folgen! Die CDU hat im Dezember auf dem Bundesparteitag in Hamburg die Gelegenheit, die Richtung der Partei grundlegend zu ändern. Bis dahin bleiben Zweifel, ob die Christdemokraten es mit einer Erneuerung wirklich ernst meinen und nicht erneut den Mitgliedern und Bürgern nur Sand in die Augen streuen wollen.“


Bernd Gögel MdL
Vorsitzender der Fraktion der AfD im Landtag von Baden-Württemberg


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