Umwidmung in einer Nacht-und-Nebel-Aktion

Über ihr „Frühwarnsystem“ aus den Stadtbezirken hat die AfD-Ratsfraktion Kenntnis davon erlangt, dass die Rot-Grüne-Rote Ratsmehrheit ihren kulturellen Generalangriff auf die Geschichte und Identität unserer Stadtgesellschaft auf dem Rücken der Siedler in Rheinau-Süd durchexerzieren wollte. Und das am Exempel der dortigen Straßennamen. Diese sind benannt nach Zivilbeamten aus dem kurzen deutschen Kolonialabenteuer um die vorletzte Jahrhundertwende, das im Ersten Weltkrieg mit der Eroberung der deutschen Kolonien durch die imperialen Mächte schnell beendet war. Im Versailler Friedens“vertrag“ wurden diese vor hundert Jahren endgültig abgetreten. Worin besteht nun die neuerdings behaupte Schuld der Heutigen? Die Straßenwidmung der auf der Rheinau seinerzeit neugebauten Aniliner-Siedlung – übrigens nahmen Unternehmen ihre soziale Verantwortung noch dadurch wahr, dass sie ihre Beschäftigten mit Wohnraum versorgten – erfolgte nach 1933! Ist sie deswegen nationalsozialistisch? Ein merkwürdiges Verständnis von Zeitgeschichte, wenn man die Heutigen in historische Sippenhaftung für einen in der Tat ungeheuren zwölfjährigen Zivilisationsbruch in der deutschen Geschichte nimmt, der sich nicht klammheimlich retuschieren lässt. Es gibt hier noch einiges aufzuarbeiten, auch auf der Rheinau, wo eine Bahnanlage vor sich hinrottet, die zur Deportation unserer jüdischen Mitbürger diente. Das hat aber mit den Namensgebern nichts zu tun, diese lebten und starben lange bevor Deutschland von einem verbrecherischen Regime regiert wurde. Eine rückwirkende Kontaktschuld ist schon eine bizarre Konstruktion. Nach herkömmlicher Auffassung hat der Historiker aufzuschreiben, was war und nicht zu erzählen, wie es hätte sein sollen. Das macht die AfD-Fraktion den von der Stadt beauftragten Experten der Universität Mainz zum Vorwurf, deren Befunde und Empfehlungen mit Schaum vorm Mund daherkommen und unselige Assoziationen an die DDR-Geschichtsschreibung und ihre westdeutschen Trittbrettfahrer evozieren. Der Rheinauer AfD-Stadtrat Jörg Finkler und der Sprecher der AfD-Bezirksbeiräte Heinrich Koch sichern den Rheinauer Siedlern zu, dass sie voll auf ihrer Seite stehen.


Nehmen wir uns ein Beispiel an den Bürgern der namibischen Stadt an der Lüderitzbucht. Die „Buchters“ aller Völker und Sprachen sind stolz auf ihre Herkunft und Geschichte und weigern sich standhaft gegen eine Umbenennung durch ihre linksradikale Regierung. Ehrliche Selbstkritik darf nicht im Selbsthass enden.


In Mannheim hat Oberbürgermeister Dr. Kurz als gestandener vormaliger Verwaltungsrichter das Thema kurzerhand von der Tagesordnung genommen, weil diese Entscheidung wegen dem hinterhältigen Finassieren im Lichte der Gemeindeordnung mehr als ein Geschmäckle hat. Für dieses Eingreifen zugunsten des gesellschaftlichen Friedens in unserer Stadt dafür danken wir ihm einstweilen.


 


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