Stauffenberg

Heute vor 75 Jahren, am 20. Juli 1944, verabschiedete sich Claus Schenk Graf von Stauffenberg gegen 6 Uhr von seiner Familie, verließ die Villa in Berlin-Nikolassee, Tristanstraße 8-10, und flog um 7 Uhr mit seinem Adjutanten Werner von Haeften vom Flugplatz Rangsdorf zur Wolfsschanze in Ostpreußen, um Adolf Hitler zu töten, das NS-Regime zu beseitigen und den Zweiten Weltkrieg zu beenden. Ein denkwürdiger Tag!
Den Ausgang kennen wir: Obwohl Hitler durch Stauffenbergs Bombe verletzt wurde und die „Operation Walküre“ zur Beseitigung der NS-Herrschaft anlief, gelang der Umsturz nicht. Hitler überlebt, Stauffenberg wurde erschossen und viele seiner Unterstützer verfolgt und ermordet.
Von General Friedrich Olbricht, einem Mitstreiter Stauffenbergs, der mit ihm in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli im Innenhof des Bendlerblocks erschossen wurde, sind als letzte Worte überliefert: "Ich weiß mit Sicherheit, dass wir alle ... in einer schon verzweifelten Situation das Letzte gewagt haben, um Deutschland vor dem völligen Untergang zu bewahren. Ich bin überzeugt, dass unsere Nachwelt das einst erkennen und begreifen wird."
Und Henning von Tresckow, enger Verbündeter Stauffenbergs, erklärte gegenüber einem Offizier 1941, warum das Äußerste gewagt werden müsse: Sonst habe „Deutschland seine Ehre verloren“, die Folgen der NS-Verbrechen würden sich „in Hunderten von Jahren noch auswirken“. Für die Männer und Frauen des 20. Juli verletzten die Gräueltaten der Nationalsozialisten einen Ehrbegriff, der religiös-ethisch begründet und an die deutsche Nation gekoppelt war. Dieser deutschen Nation, deren Untergang sie abwenden wollten, sahen sie sich schicksalhaft verbunden.
Heute haben Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Henning von Tresckow, Friedrich Olbricht, Werner von Haeften, Hans von Dohnanyi, Helmut James Graf von Moltke, Carl Friedrich Goerdeler, Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim, Ludwig Beck, Julius Leber, Peter Yorck von Wartenburg, Dietrich Bonhoeffer, Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg und viele weitere Männer und Frauen des 20. Juli 1944 ihren Platz als Helden der Nation in der deutschen Geschichte eingenommen.
Liebe Parteifreunde, denken Sie am heutigen 20. Juli 2019 an die mutigen Patrioten vom 20. Juli 1944, die vor 75 Jahren ihrem Gewissen folgten und unter dem Einsatz ihres Lebens die Ehre unserer Nation zu retten versuchten. Sie mahnen uns, als deutsche Patrioten gegen jede Form von Extremismus und Diktatur aufzustehen.


Alexander Gauland und Jörg Meuthen


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