Jörg Finkler: " Meine Kollegen verdienen Respekt"

Nach einem Bericht der Stuttgarter Zeitung hat Innenminister Strobl im Polizeipräsidium Heilbronn die ersten Spuckschutzhauben an Polizeibeamte übergeben. 2018 verzeichnete das Innenministerium weit mehr als 600 Spuckattacken auf Polizisten. Dies stellt gegenüber 2017 eine Steigerung um 25 % dar. Für 2019 rechnet das Innenministerium mit einer erneut drastisch ansteigenden Zahl der Spuckattacken auf Polizisten.
Während die Übergabe für Innenminister Strobl ein Erfolg und einen Meilenstein im Schutz unserer Sicherheitsbehörden darstellt, ist für den AfD Stadtratskandidaten Jörg Finkler die Maßnahme lediglich ein Schritt in die richtige Richtung. Er fordert erneut ein deutliches Bekenntnis zur Polizei, das auch eine ernsthafte Rückendeckung beinhaltet.


„ Wir doktorn an den Symptomen einer selbst verursachten Problematik herum ohne die Ursachen wirklich bekämpfen zu wollen. Es ist nicht nur eine Schande, dass wir überhaupt über Spuckattacken diskutieren, sondern es ist schlichtweg ein Skandal, dass wir seit Jahren und auch weiterhin einer gravierenden Zunahme der Attacken auf unsere Sicherheitsorgane tatenlos zusehen. Anspucken ist für mich ein deutliches Zeichen der Missachtung der Würde einer Person. Sie bringt eine deutliche Verachtung für das Opfer und die Institution, für das das Opfer steht zum Ausdruck. Polizisten sind ebenso wie Feuerwehrleute und Rettungsdienste solch ekelhaften Attacken ausgesetzt. Sie repräsentieren den Staat. Jede Attacke auf unsere Rettungskräfte ist auch eine Attacke auf uns und unsere Art zu leben, ein Angriff auf die Demokratie.
 
Linke Wange – rechte Wange ist hier fehl am Platz
Nach einem Schlag auf die linke auch die rechte Wange hinzuhalten mag christlich sein, allerdings ist diese Vorgehensweise für die Polizeiarbeit untauglich. Der Weg von Herrn Strobl, das Ertragen beleidigender Spuckattacken und die Angriffe auf den Staat mittels Spuckschutz zu erleichtern, reicht bei weitem nicht aus. Wir müssen der Polizei ermöglichen, effektiv gegen solche Attacken vorzugehen. Das bedeutet nicht nur eine materielle und personelle Ausstattung, sondern auch eine politische und gesellschaftliche Rückendeckung. Es kann nicht angehen, dass sich Einsatzkräfte aus Angst vor Disziplinarmaßnahmen zurückhalten und durch Strafanzeigen oder dem Vorwurf der unverhältnismäßigen Gewaltanwendung von Opfern zu Tätern gemacht werden. Ich verwehre mich dagegen, der Polizei eine ewige Zurückhaltung aufzuerlegen und ihnen Notwehrrechte zu versagen, die jedem Bürger zustehen. Wenn Polizei und Sicherheitskräfte für uns alle den Kopf hinhalten, müssen wir ihnen den Rücken stärken und hier sehe ich die Politik gefordert, endlich mal Rückgrat zu zeigen. Grundsätze, die nicht verteidigt werden sind keine Regeln. Ein Staat, der sich und seinen Regeln keinen Respekt verschafft, ist kein Staat.
 
Jörg Finkler 
Listenplatz 6 

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