Die zwei Herzen in meiner Brust

Am 1. September jubeln wir: Aus Freude und Verbundenheit zu unseren Parteifreunden in  Brandenburg und Sachsen


Die Analyse der Folgen ist weniger freudig : Unmittelbar nach der Wahlprognose werden Koalitionsgespräche zwischen einer Queerfront der Allparteien offen zu Tage treten. Nicht nur Grün wird weiter gesellschaftsfähig, sondern auch die Linke wird spätestens zur Thüringen Wahl für die CDU ein Thema werden. Das Tabu wäre gebrochen und nach dem sozialistischen Bruderkuss wird es jetzt nicht mehr weit zum schwarz lila christlich – sozialistischen Handschlag sein.


Es ist fürchterlich : Je stärker die AfD im Osten wird, desto mehr zwingt sie die anderen Parteien zur Zwangsheirat. Politisch bewirken unsere Erfolge im Osten einen weiteren Linksruck in der CDU und in der deutschen Politik insgesamt. Das wird sich nicht ändern solange die AfD nicht die absolute Mehrheit erringt. Und wir wissen alle wie abwegig das ist. Die derzeitige Situation kann man auf einen Nenner bringen: Ich nenne sie FPÖ Paradoxon, weil der Blick nach Österreich dieses Mal lehrreich ist.


AfD-Wahlerfolge = politisch-gesellschaftliche Isolierung = Queerfront der Allparteien = Grüne und Linksparteien in Regierungsverantwortung.


Das kann man sich nicht schönreden oder schöntrinken, das ist bitterer Fakt.  Zwar zeigt die ablehnende Haltung der Allparteien und die wachsende Radikalisierung von vielen ihrer Anhänger, dass wir mit unseren Themen richtig liegen. Die Zustimmung in der Bevölkerung steigt nämlich.  


Aber Parteien sind keine Ansammlung von Märtyrern, die für den eigenen Glauben bereit sind, durch die Hölle und zurück zu gehen. Mit reinen Traditionalisten, die an die Unfehlbarkeit der AfD glauben und nach alten Riten eine Bewegung zelebrieren wollen, schaufeln wir unser Grab. Wer das Verharren in seiner Blase und Selbstbespiegelung für eine politische Stärke hält, geht nicht mit der Zeit und sollte mit der Zeit gehen .    


Parteien sind ein Mittel zum Zweck. Parteien tragen zur politischen Willensbildung bei. Sie  gestalten Machtverhältnisse und tragen zur Lösung in diesem Land bei, indem sie konsensfähig sind. Wir können nur beitragen und unser Land nach unseren Vorstellungen gestalten, wenn wir die politische und gesellschaftliche Ächtung durchbrechen. Nur dann ziehen wir vernünftige, gut vernetzte Persönlichkeiten an, die uns voran bringen. Wir schaffen es nicht, wenn wir den einen oder anderen Prozentpunkt mehr erhaschen. Es ist schön, 20%-Ergebnisse zu bekommen, aber politisch bewegt es wenig und fördert de facto sogar das Gegenteil dessen, was wir wollen. Der Preis für die Wahlerfolge im Osten ist deshalb zu hoch. Es werden Pyrrhussiege sein, nicht weil wir zur „Ostpartei“ werden, sondern weil damit die politische Isolierung der AfD im Sinne eines allumfassenden „Kampfes gegen Rechts“ vollendet wird.


Wir stehen auf dem Abstellgleis und ermöglichen dem Zug Deutschland schneller ins Verderben zu rasen.  Machen wir aus dieser QUARANTÄNE eine Tugend und schlagen einen neuen Kurs ein, um den Fahrplan in Deutschland zu gestalten.  Ich begrüße daher ausdrücklich die Entscheidung des Bundesvorstandes, sich nicht mehr generell gegen die Aufnahme von LKR Mitgliedern zu sperren. 


 


Robert Schmidt 


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