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Laut einem Bericht der „Badischen Neusten Nachrichten“ vom 3.7 hat Landesfinanzministerin Hoffmeister-Kraut  1,4 Millionen Euro vom für die Sanierung der Haupteinkaufsmeile „Planken“ zugesagt. Die AfD Mannheim begrüßt die Sanierung der Planken, bezweifelt aber, dass dies das Problem des Geschäftesterbens lösen kann.

Die schwindende Attraktivität der Planken inklusive Breiter Straße resultiert nicht allein aus baulichen Fragen, sondern ist ein strukturelles Problem. Vorreiter war hier die negative Entwicklung der unterern Innenstadt, die von unserem Oberbürgermeister seiner Parteifreundin und Integrationsministerin Öney als „türkisches Viertel“ angepriesen wurde. Man könne diese als Beispiel für eine gelungene Integration heranziehen hier

Im Volksmund besser als „ Klein Istanbul“ bekannt graust es einem 6 Jahre später vor dem Ergebnis dieser kurzen Denkweise: Die Breite Straße, eine vormals schöne und auch aufwendig sanierte Fußgängerzone krankt an den Symptomen einer Ghettoisierung.

Immer mehr Menschen trauen sich besonders in den Abendstunden nicht mehr in dieses Umfeld. Die Ängste sind nicht ganz unbegründet. Man kann diese Gegend durchaus als gefährlich bezeichnen. Taschendiebstähle, Raub, Nötigung, Körperverletzungen sind nicht selten. Wo das Bürgertum als zahlungskräftiger Kunde ausbleibt, werden auch Geschäfte und Läden zur Aufgabe gezwungen.

So wie sich die Verhältnisse von der Neckarstadt über die Brücke auf „ Klein Istanbul“ übertragen haben, drohen sie nun auf die Planken bis zum Wasserturm überzuschwappen, wenn die Stadt nicht auch ordnungspolitische Maßnahmen ergreift.

Redaktion