An einer informativen Veranstaltung einer „neuen“ Bundestagsabgeordneten konnten 85 Interessenten in Viernheim teilnehmen. Mariana Harder-Kühnel, die „Nummer 1“ aus Hessen berichtete in Wort (und Bildern) von ihren ersten Eindrücken, Erfahrungen und Erlebnissen als Bundestagsabgeordnete. Sie hat das Glück, sich das Büro mit dem einzigen AfDler teilen zu können, der bereits im Bundestag war, nämlich Martin Hohmann. Bereits beim Erkundungsgang am ersten Tag wurde jener von mehreren langjährigen Angestellten im Bundestag mit herzlichen Worten begrüßt, wie überhaupt die neutralen Helfer dort explizit gelobt wurden. Wir bekamen Einblicke in die durchaus anstrengende Sacharbeit der AfD-Fraktion und auch die Hintergründe z.B. über den Antrag zur Beschlussfähigkeit des Bundestags. (Jene liegt nämlich nur vor, wenn mindestens 50% der Parlamentarier anwesend sind, was kürzlich auch nach hektisch herbeitelefonierten „Schwänzern“ nicht der Fall war!)

Die dreifache Mutter schaltete im Vergleich zum Wahlkampf einen Gang zurück und lieferte uns hier einen Blick hinter die Kulissen mit einigen Anekdoten angereichert. Dass die stets charmant und herzlich wirkende hessische Spitzenkandidatin auch anders kann, bewies sie –auch in Viernheim– wenige Tag vor der Bundestagswahl mit einer fulminanten „Kampf“-Rede, die bis heute im Netz abrufbar ist. Frau Harder-Kühnel hat sich hier einmal mehr als völlig bodenständig, bürgernah und ungekünstelt gezeigt und ihre erste Rede im Bundestag wird im Februar folgen.

Zuvor eröffnete Klaus Hofman, Sprecher des Ortsverbandes Viernheim, den Abend mit Verweis auf die zahlreichen Schandtaten der „Schutzsuchenden“ in unserem Lande und erwähnte auch die Vergewaltigung eines vierjährigen Kleinkindes (!) durch einen 13-jährigen Afghanen in Berlin, der inzwischen ungehindert nach Schweden ausreisen konnte und dort unter anderem Namen und anderem Alter einreisen konnte. Ebenso kam die mehrfache Belästigung von Schulkindern in Viernheim durch Asylanten, sowie die Nichterwähnung dieser Vorfälle in der Lokalpresse zur Sprache.

Ein Grußwort von Malte Kaufmann aus Baden-Würtemberg rundete den durchweg gelungenen Abend ab der in einer nahegelegenen Pizzeria bei anregenden Gesprächen ausklang.

Georg Lögler
Kreisverband Mannheim

 

Foto: Sabine Lindl