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Sind das auf dem Bild die protestierenden Moslems, die sich zur westlichen, freien und toleranten Werteordnung bekennen und sich gegen die Verbrechen auflehnen, die Namen ihres Glaubens verübt werden ?

Diese provokante Frage soll zum Nachdenken anregen.

Man vermag es nicht zu glauben, dass all jene, die für oder gegen Erdogan demonstriert haben und immer so vehement auf ihre Rechte pochen, zum mittlerweile täglichen Abschlachten im Namen ihrer Religion keine ablehnende Meinung haben.
Es fehlt ein deutliches Zeichen, dass man sich gegen islamistischen Terror, Gewalt und Rassismus ausspricht. Ein Zeichen, das unsere Zivilgesellschaft gegen rechten Terror immer in umfangreicher Form setzt. Nach Manchester und London, nach Paris oder Sankt Petersburg, nach Berlin und allen anderen Orten wäre hierfür eine gute Gelegenheit gewesen.
Doch nur ein (jüdischer) Veranstalter wie Rock Am Ring Veranstalter Marek Lieberberg darf es sich in einer Wutrede erlauben, auszusprechen: „Ich bin der Meinung, es muss jetzt Schluss sein mit dem ‚This is not my Islam`“ und „Ich habe bisher noch keine Moslems gesehen, die zu Zehntausend auf die Straße gegangen sind und gefragt haben, was macht ihr da eigentlich?“ Link

Wehe, das hätte einer mit blauem Parteibuch gesagt – er wäre medial zerfetzt worden.
Auf dieses Zeichen muss man bisher vergebens warten. Leider liest man in den sozialen Netzwerken ganz andere Botschaften.
Statt deutlicher Worte vernimmt man Ausschreitungen, die damit begründet werden, Dritte würden den Ramadan nicht ehren. Link

Statt deutlicher Taten vernimmt man, dass ein Moslem von einem Syrer erstochen wird, weil er das „Fasten“ im Ramadan nicht einhielt, sondern es wagte, tagsüber ein Eis zu essen! Link
Und anstatt dass  „Flüchtlinge“ Respekt und Dankbarkeit den Menschen gegenüber zollen, die sie aufnahmen und sogar helfen, vernimmt man weiterhin, dass ein DRK-Mitarbeiter in Saarbrücken an seinem Arbeitsplatz während eines „Beratungsgespächs“ von einem Syrer erstochen wird. Link
Das sind beileibe keine Einzelfälle von psychisch gestörten Einzeltätern mehr, die zufällig in den letzten beiden Tagen passierten, im Gegenteil: Die lokalen Polizeiberichte sind inzwischen täglich voll von solchen Ereignissen.
Es scheint, man mache weiter wie bisher, immer vorwärts – nie zurück. Ein Widerspruch rührt sich nicht.
Es ist eine einmalige Gelegenheit verpasst worden, den Menschen zu zeigen, dass jene Täter nicht den Islam repräsentieren auf den diese sich stets berufen und die islamische Gemeinde sich von solch bestialischen Taten distanziert.
Es ist die einmalige Chance verpasst worden, sich den Tätern, Hintermännern und Sympathisanten glaubhaft entgegenzustellen.
Es ist die Gelegenheit verpasst worden, feige Morde an Unschuldigen zum Anlass zu nehmen, die blutrünstige Ausprägung des Islam von innen heraus zu reformieren, bzw. eine Reformation anzustoßen.
Ein solches Weitermachen wird langfristig bei den Nicht-Muslimen zu dem Eindruck führen, dass der Islam doch das Problem sei, schließlich haben wir aus dem Dritten Reich und auch der DDR gelernt, dass jeder der schweigt, sich mitschuldig mache.
Robert Schmidt
Sprecher AfD Mannheim/ Direktkandidat